Das amerikanische Startup Ripple will den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr durch geringe Gebühren und schnelle Transaktionszeiten revolutionieren. Jetzt hat Ripples Investmenttochter Xpring insgesamt eine Milliarde XRP an die dezentrale Content Monetarisierungsplattform Coil geschickt. Die Plattform wurde entwickelt, um Online-Publishern mehr Kontrolle über ihre Arbeit zu geben und es den Fans ermöglichen, Content Creators sowohl in Fiat- als auch in Kryptowährungen zu belohnen.

Diese Finanzspritze soll die Einführung von XRP und dem Interledger Protocol (ILP) zu beschleunigen, einer effizienten Methode zur Steuerung von Zahlungen über verschieden Ledger hinweg. Das Unternehmen führt dazu aus (frei übersetzt):

Coil wird die 1 Milliarde XRP nutzen, um ein Ökosystem von Schöpfern, Entwicklern, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen aufzubauen, die XRP über den offenen Standard Web Monetization nutzen. Ein Teil des Engagements wird auch dazu verwendet, das Bewusstsein für Coil bei Kreativen, Verbrauchern und strategischen Partnern zu schärfen.

Der Senior Vice President von Xpring beschreibt, dass Webseitennutzer bereit sind für eine neue Methode von Abbonentenmodellen und eine gerechtere Verteilung der Werbeeinnahmen. Dabei soll vor allem die schnelle Geschwindigkeit von XRP ideal für Coin-Nutzer geeignet sein. XRP wird der Plattform helfen die Monetarisierung von Inhalten zu optimieren und gleichzeitig einen „positiven Einfluss“ auf die Autoren zu haben (frei übersetzt):

Bei Xpring bauen wir Infrastruktur- und Unterstützungsprojekte auf, die das Internet des Wertes ermöglichen und die Auslastung von XRP erhöhen.

Coil ist eine im Mai diesen Jahres gestartet Publishing-Plattform, die es Content-Erstellern ermöglicht, Inhalte auf Coil zu veröffentlichen und automatisch Streaming-Zahlungen für ihre Beiträge zu erhalten. Publisher können damit ihre Webseiten monetarisieren, indem sie ein einfaches Tag platzieren.

Samsung gibt Unterstützung für Bitcoin auf Galaxy Smartphones bekannt

Der Elektronikriese Samsung führt den nativen Support für Bitcoin auf seinen Blockchainbasierten Smartphones ein. Diese Entscheidung kommt einige Monate nach der Markteinführung des Galaxy S10 im März diesen Jahres. Bitcoin-Support ist über die Beta-Version des Software Development Kit (SDK) von Samsung verfügbar. Der Blockchain Keystore ermöglicht es dem Nutzer, Kryptowährungen direkt auf dem Smartphone zu speichern, in dem er einzigartige Adresse erstellt.

Die Private Keys der Benutzerkonten werden auf dem Smartphone gespeichert und verlassen nie das Gerät. Nutzer können mit dem Keystore interagieren, so dass Benutzer Transaktionen direkt auf ihrem Telefon durchführen können. Laut den Ausführungen der Samsung Entwicklernotizen können Android-Geräte Kryptoadressen mit dem Blockchain Keystore verbinden, Transaktionen signieren und den Status des Keystores überprüfen. Es handelt sich vorerst um eine Beta-Version, sodass Softwareentwickler nur über einen Anwendungsprozess auf das SDK zugreifen können (frei übersetzt):

Die offizielle Version des Samsung Blockchain SDK wird bis Ende 2019 veröffentlicht. In der Zwischenzeit können Entwickler eine Partnerschaft beantragen, um die Beta-Version des Samsung Blockchain SDK zu nutzen.

Jene Blockchainbasierten Smartphones sind nur in ausgewählten Ländern weltweit erhältlich. Dazu gehören die USA, Kanada, Deutschland, Spanien, die Schweiz, Großbritanien und Südkorea. Der Keystore umfasst bisher 17 dApps und das Unternehmen entwickelt eine eigene Blockchain, die auf dem Ethereum-Protokoll basiert. Außerdem soll Samsung an einem eigenen Krypto-Token arbeiten. Neben Bitcoin ermöglicht die Nutzung des Keystores auch Ether- und ERC20-Konforme Token empfangen, zu senden und zu verwalten.

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