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TD Cowen: Bitcoin bis 2027 auf 225.000 – bullisch 450.000

TD Cowen: Bitcoin bis 2027 auf 225.000 – bullisch 450.000

Die US-Investmentbank TD Cowen bleibt bei ihrer optimistischen Bitcoin-Einschätzung für die mittlere Frist. In einer aktuellen Analyse sieht das Haus den Kurs bis Ende des Geschäftsjahres 2027 bei rund 225.000 US-Dollar je Bitcoin. In einem besonders bullischen Szenario hält TD Cowen sogar 450.000 US-Dollar für möglich – betont aber, dass dafür mehrere Annahmen gleichzeitig eintreffen müssten.

TD Cowens Kursziele: Basis-Szenario und Bull Case

Laut einer Research-Notiz vom 24. Februar 2026 ist das Basis-Szenario klar formuliert: TD Cowen erwartet Bitcoin bei etwa 225.000 US-Dollar bis Ende FY27. Daneben beschreibt die Bank ein Aufwärts-Szenario, das Bitcoin auf etwa 450.000 US-Dollar treiben könnte.

Dieses bullische Bild hängt an zwei zentralen Annahmen: Erstens soll die Zahl tokenisierter Vermögenswerte langfristig um das 100-Fache steigen. Zweitens soll die Transaktionsgeschwindigkeit (Velocity), die mit diesen tokenisierten Assets verbunden ist, um 90% sinken. In dieser Kombination würde das Modell von TD Cowen einen deutlich höheren Wert für Bitcoin als „Settlement-Asset“ nahelegen.

Tokenisierung als Treiber – aber mit deutlichen Warnhinweisen

TD Cowen stützt die These vor allem auf die wachsende Tokenisierung sogenannter Real-World Assets (RWA) – also der Abbildung realer Vermögenswerte auf der Blockchain, potenziell sogar inklusive Aktien. Die Logik dahinter: Wenn mehr Werte on-chain abgebildet werden und gleichzeitig weniger „Umschlag“ (geringere Velocity) stattfindet, könnte sich die Nachfrage nach der zugrunde liegenden Abwicklungsinfrastruktur verstärken.

Gleichzeitig macht die Bank eine wichtige Einschränkung: Es handle sich nicht um eine klassische, „Bottom-up“ hergeleitete Prognose. Die Schätzung beruhe auf mehreren Annahmen, und es gebe keine Garantie, dass die beobachteten Zusammenhänge auch künftig so gelten. Anders gesagt: Das Ziel ist an ein Modell geknüpft – und Modelle können sich irren, wenn sich Marktstrukturen verändern.

Regulierung als zweiter Faktor – und der Blick auf frühere Fehleinschätzungen

Neben der Tokenisierung sieht TD Cowen die US-Regulierung als entscheidenden Einflussfaktor. Bereits Anfang Januar verwies die Bank auf mögliche marktstrukturierende Gesetzgebung – unter anderem auf den CLARITY Act – der Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC klarer ziehen und Regeln für Themen wie Staking, Verwahrung und Handelsplattformen präzisieren könnte.

Allerdings warnt TD Cowen auch vor politischen Hürden: Streitpunkte könnten weniger technischer Natur sein, sondern sich an Ethikregeln für Amtsträger entzünden. Die Bank erwartet zwar Gesetzgebung im Jahr 2026, schließt aber Verzögerungen bis ins erste Halbjahr 2027 nicht aus.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt, dass TD Cowen zuletzt mit einer Kurzfrist-Prognose danebenlag: Mitte Oktober des Vorjahres, als Bitcoin um 111.000 US-Dollar notierte, sah die Bank 141.000 US-Dollar bis Dezember – tatsächlich endete das Jahr bei etwa 88.000 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag Bitcoin bei 65.422 US-Dollar.

Hinweis: Dieser Inhalt wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Anlageempfehlung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Bitte informiere dich selbst oder konsultiere eine fachkundige Beratung.