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Ripple SEC Klage – Aktueller Status: Abschluss, Auswirkungen & Ausblick

RIPPLE SEC NEWS

Der jahrelange Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht SEC hat im August 2025 ein Ende gefunden. Beide Parteien haben ihre Berufungen zurückgezogen und den Fall damit offiziell abgeschlossen.

Ripple muss eine Strafe von 125 Millionen US-Dollar zahlen, erhält aber die lang ersehnte rechtliche Klarheit.

Die SEC hatte Ripple im Dezember 2020 verklagt mit dem Vorwurf, dass das Unternehmen durch den Verkauf von XRP über 1,3 Milliarden US-Dollar durch nicht registrierte Wertpapiere eingenommen habe. Das Verfahren entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Fälle in der Krypto-Geschichte.

Die rechtliche Unsicherheit belastete nicht nur Ripple selbst, sondern auch den XRP-Kurs über mehrere Jahre.

Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Etappen des Rechtsstreits, die entscheidenden Gerichtsurteile und deren Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Er erklärt die Rolle der Schlüsselpersonen, den Einfluss politischer Veränderungen und welche Perspektiven sich nun für Ripple und die gesamte Kryptoindustrie ergeben.

Überblick: Die Ripple SEC Klage im Fokus

Der Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der Securities and Exchange Commission endete im August 2025 nach jahrelangem Verfahren. Ripple zahlt eine Strafe von 125 Millionen US-Dollar, während beide Parteien ihre Berufungen zurückzogen.

Beteiligte Parteien und Kernfragen

Die US-Börsenaufsicht SEC verklagte Ripple Labs wegen des Verkaufs von XRP. Die Kommission argumentierte, dass XRP als Wertpapier einzustufen sei und Ripple gegen Wertpapiergesetze verstoßen habe.

Ripple Labs verteidigte seine Position, dass XRP eine Kryptowährung und kein Wertpapier darstellt. Das Unternehmen betonte, dass XRP unabhängig von Ripple funktioniert und einen eigenständigen Nutzen hat.

Die zentrale Frage des Falls war die rechtliche Klassifizierung von Kryptowährungen. Diese Entscheidung hatte weitreichende Bedeutung für die gesamte Krypto-Branche in den USA.

Der Fall sollte Klarheit schaffen, wann digitale Assets als Wertpapiere gelten.

Hintergrund der Anklage gegen Ripple

Die SEC reichte die Klage im Dezember 2020 ein. Die Behörde behauptete, Ripple habe durch den Verkauf von XRP über 1,3 Milliarden US-Dollar eingesammelt, ohne die Token als Wertpapiere zu registrieren.

Die Anklage richtete sich auch gegen die Führungskräfte Brad Garlinghouse und Chris Larsen. Die SEC warf ihnen vor, von nicht registrierten Wertpapierverkäufen persönlich profitiert zu haben.

Der Vorwurf basierte auf dem sogenannten Howey-Test. Dieser Test bestimmt, ob eine Transaktion als Wertpapierinvestment gilt.

Die SEC argumentierte, dass XRP-Käufer Gewinne aus den Bemühungen von Ripple erwarteten.

Zentrale Ereignisse des Verfahrens

Im Juli 2023 entschied Richterin Analisa Torres teilweise zugunsten von Ripple. Sie urteilte, dass programmatische XRP-Verkäufe keine Wertpapiere darstellen, während institutionelle Verkäufe anders zu bewerten seien.

Beide Parteien legten gegen Teile des Urteils Berufung ein. Die SEC wollte das gesamte Urteil anfechten, während Ripple die Entscheidung zu institutionellen Verkäufen bekämpfte.

Im August 2025 beendeten Ripple und die SEC ihren Rechtsstreit offiziell. Beide Seiten reichten eine gemeinsame Rücknahme ihrer Berufungen beim Berufungsgericht des zweiten Bezirks ein.

Der ehemalige SEC-Anwalt Marc Fagel bestätigte, dass der Fall damit praktisch beendet ist.

Entscheidende Gerichtsurteile und deren Bedeutung

Das Gericht traf wichtige Entscheidungen darüber, wann XRP als Wertpapier gilt und wann nicht. Diese Urteile basieren auf etablierten rechtlichen Tests und haben direkte Auswirkungen auf Ripples Geschäftstätigkeit.

Urteil von Richterin Analisa Torres

Richterin Analisa Torres entschied im August 2024 in einem bahnbrechenden Urteil über den Fall. Sie stellte fest, dass XRP kein Wertpapier ist, wenn es auf öffentlichen Börsen gehandelt wird.

Diese Unterscheidung war entscheidend für Ripple. Das Gericht bestätigte jedoch Strafen für institutionelle XRP-Verkäufe.

Torres ordnete eine Strafzahlung von 125 Millionen USD an. Dies war deutlich weniger als die ursprünglich von der SEC geforderten knapp 2 Milliarden USD.

Die Richterin differenzierte zwischen verschiedenen Verkaufsarten. Verkäufe an institutionelle Investoren wurden anders behandelt als öffentliche Börsentransaktionen.

Unregistrierte Wertpapiere und der Howey Test

Die SEC warf Ripple vor, durch den Verkauf von XRP als nicht registriertes Wertpapier über 1,3 Milliarden USD eingenommen zu haben. Die Klage wurde im Dezember 2020 eingereicht.

Das Gericht wendete den Howey Test an, um zu bestimmen, ob XRP ein Investment Contract ist. Dieser Test prüft vier Kriterien: Geldinvestition, gemeinsames Unternehmen, Gewinnerwartung und Abhängigkeit von den Bemühungen Dritter.

Bei Verkäufen auf öffentlichen Börsen sah das Gericht keine Erfüllung aller Howey-Test-Kriterien. Käufer auf Börsen hatten keine direkte vertragliche Beziehung zu Ripple.

Die institutionellen Verkäufe erfüllten jedoch die Kriterien für einen Investment Contract.

Bedeutung der Unterlassungsverfügung

Das Urteil enthielt keine umfassende Unterlassungsverfügung gegen alle XRP-Verkäufe. Ripple darf XRP weiterhin auf öffentlichen Börsen handeln.

Die Entscheidung schränkte nur bestimmte institutionelle Verkäufe ein. Ripple muss bei direkten Verkäufen an institutionelle Investoren die Wertpapiergesetze beachten.

Der öffentliche Handel bleibt jedoch erlaubt. Diese rechtliche Klarheit half dem XRP-Kurs erheblich.

Nach der Ankündigung vom 19. März 2025, dass die SEC ihre Berufung zurückzieht, stieg der Kurs um über 10 Prozent auf 2,45 USD.

Rückzug der Berufungen und endgültiger Abschluss

Im August 2025 zogen Ripple Labs und die SEC ihre Berufungen zurück und beendeten damit den jahrelangen Rechtsstreit endgültig. Beide Parteien einigten sich darauf, keine weiteren rechtlichen Schritte zu verfolgen.

Vereinbarung beider Parteien über den Verfahrensabschluss

Am 7. August 2025 reichten Ripple und die SEC eine gemeinsame Vereinbarung beim US-Berufungsgericht ein. Mit diesem Schritt zogen sie sowohl die Berufung als auch die Cross-Appeal zurück.

Der Fall SEC gegen Ripple wurde damit nach fast fünf Jahren offiziell abgeschlossen. Jede Partei trägt ihre eigenen Gerichtskosten.

Das ursprüngliche Urteil von 2023 bleibt rechtskräftig. Die Strafe von 125 Millionen US-Dollar und die gerichtliche Verfügung gegen Ripple bleiben bestehen.

Ripples Chief Legal Officer Stuart Alderoty kommentierte die Einigung mit den Worten: „The end… and now back to business“.

Zugrunde liegende Gründe für die Rücknahme der Berufungen

Die Entscheidung zum Rückzug der Berufungen im Ripple vs SEC Fall erfolgte nach Monaten der Unsicherheit. Ripple hatte ursprünglich eine Cross-Appeal eingereicht, um gegen Teile des Urteils vorzugehen.

Die SEC hatte ebenfalls Berufung gegen die Entscheidung eingelegt, dass XRP-Verkäufe an Privatanleger über Börsen nicht als Wertpapierverkäufe gelten. Beide Seiten erkannten jedoch, dass eine weitere Verlängerung des Verfahrens keine wesentlichen Vorteile bringen würde.

Die neue Führung der SEC unter der Trump-Administration signalisierte eine veränderte Haltung gegenüber der Kryptoindustrie. Dies schuf günstige Bedingungen für eine Einigung.

Ripple konzentriert sich nun wieder auf sein Kerngeschäft, ohne weitere rechtliche Ablenkungen.

Schlüsselpersonen und deren Einfluss

Die rechtliche Auseinandersetzung zwischen Ripple und der SEC wurde maßgeblich von Führungspersonen auf beiden Seiten geprägt. Brad Garlinghouse und Chris Larsen standen als Angeklagte im Mittelpunkt, während Stuart Alderoty die rechtliche Verteidigung koordinierte und Gary Gensler die Durchsetzungspolitik der SEC leitete.

Brad Garlinghouse und die Strategie von Ripple

Brad Garlinghouse wurde im Dezember 2020 gemeinsam mit Ripple Labs als Beklagter in der SEC-Klage gegen Ripple genannt. Als CEO von Ripple Labs verfolgte er eine aggressive Verteidigungsstrategie gegen die Vorwürfe der Börsenaufsicht.

Garlinghouse lehnte einen frühen Vergleich ab und entschied sich stattdessen für den Rechtsweg. Diese Entscheidung erwies sich als wegweisend für die gesamte Kryptowährungsbranche.

Er argumentierte öffentlich, dass XRP kein Wertpapier sei und kritisierte die SEC scharf für ihre Vorgehensweise.

Wichtige Strategieelemente:

  • Ablehnung von Vergleichsangeboten
  • Öffentliche Kommunikation über soziale Medien
  • Verteidigung der XRP-Klassifizierung
  • Langfristige Ausrichtung trotz Unsicherheit

Seine Führung während des vierjährigen Rechtsstreits half Ripple, seinen Betrieb aufrechtzuerhalten und internationale Partnerschaften zu erweitern.

Chris Larsen und die Unternehmensführung

Chris Larsen, Mitbegründer von Ripple Labs, wurde ebenfalls in der Klage wegen des Verkaufs von XRP als Beklagter aufgeführt. Die SEC behauptete, dass Ripple durch den Verkauf von XRP als nicht registriertes Wertpapier über 1,3 Milliarden US-Dollar gesammelt hatte.

Larsen spielte eine wichtige Rolle in der frühen Entwicklung von Ripple und XRP. Als Mitbegründer hatte er maßgeblichen Einfluss auf die Unternehmensstruktur und die Strategie für die Verteilung von XRP-Token.

Während des Rechtsstreits blieb Larsen im Hintergrund, während Garlinghouse die öffentliche Kommunikation übernahm. Seine Position als Mitangeklagter unterstreicht die Bedeutung der Unternehmensführung in regulatorischen Fragen rund um Kryptowährungen.

Stuart Alderoty: Rechtliche Perspektive

Stuart Alderoty diente als Chief Legal Officer von Ripple und koordinierte die rechtliche Verteidigung gegen die SEC. Er entwickelte sich zu einer prominenten Stimme in der öffentlichen Debatte über die Regulierung von Kryptowährungen.

Alderoty kommunizierte regelmäßig über soziale Medien und gab Updates zum Verfahren. Er kritisierte die Herangehensweise der SEC und argumentierte für mehr regulatorische Klarheit in der Kryptobranche.

Seine Strategie konzentrierte sich darauf, die Unterschiede zwischen XRP und traditionellen Wertpapieren herauszuarbeiten. Alderoty betonte, dass XRP als digitaler Vermögenswert funktioniert und nicht den gleichen regulatorischen Anforderungen wie Aktien unterliegen sollte.

Gary Gensler und der Kurs der SEC

Gary Gensler übernahm im April 2021 die Leitung der SEC, nachdem die Klage im Dezember 2020 eingereicht worden war. Unter seiner Führung verfolgte die Behörde eine strengere Linie gegenüber Kryptowährungen.

Gensler vertrat die Ansicht, dass die meisten Kryptowährungen als Wertpapiere einzustufen seien. Diese Position prägte die Durchsetzungsstrategie der SEC während des Ripple-Verfahrens.

Er forderte wiederholt, dass Kryptoplattformen sich bei der SEC registrieren sollten. Die Führung unter Gensler führte zu zahlreichen Durchsetzungsmaßnahmen gegen verschiedene Kryptounternehmen.

Im Fall Ripple blieb die SEC zunächst bei ihrer harten Linie, bis sich die regulatorische Landschaft änderte. Mit dem Wechsel der US-Administration und neuen regulatorischen Prioritäten zog die SEC schließlich ihre Berufung zurück.

Auswirkungen der Klage auf XRP und den Kryptomarkt

Die SEC-Klage gegen Ripple hatte massive Folgen für den XRP-Kurs und löste eine Kettenreaktion in der gesamten Kryptobranche aus. Viele Börsen delisteten den Token, während Investoren mit erheblicher Unsicherheit konfrontiert wurden.

XRP-Kursentwicklung und Marktreaktionen

Nach der Klageerhebung im Dezember 2020 erlebte XRP einen dramatischen Absturz. Zahlreiche US-Börsen listeten XRP aus, das Trading-Volumen brach massiv ein.

Die Wahrnehmung kippte von einem Top-3-Coin zu einem problematischen Asset. Als Richterin Analisa Torres am 13. Juli 2023 entschied, dass XRP-Verkäufe auf Sekundärmärkten keine Wertpapiere darstellen, reagierte der Markt sofort positiv.

Der Kursanstieg setzte sich fort, als Ripple-CEO Brad Garlinghouse am 19. März 2025 das offizielle Ende des Rechtsstreits verkündete. XRP sprang um über 10 Prozent nach oben.

Der Token stieg von rund 2,20 USD auf über 2,50 USD. Analysten erwarten weiteres Aufwärtspotenzial durch einen möglichen XRP-ETF und wachsende institutionelle Nachfrage.

Einfluss auf die Kryptobranche und digitale Vermögenswerte

Der Fall hatte weitreichende Konsequenzen für die Kryptoregulierung in den USA. Die Entscheidung könnte weitreichende Auswirkungen auf die Kryptoindustrie haben, da ein Urteil zugunsten von Ripple Klarheit für andere digitale Vermögenswerte schafft.

Die SEC musste ihre Berufung zurückziehen und akzeptieren, dass XRP als Rohstoff eingestuft wird. Dies stärkte die Position vieler Krypto-Unternehmen, die mit ähnlichen regulatorischen Herausforderungen konfrontiert waren.

Morgan hebt hervor, dass die Klage unweigerlich die Marktposition von XRP beeinflusst hat, da Ripple viele frühe reale Anwendungsfälle verlor. Die Krypto-Industrie beobachtete den Fall genau, da er präzedenzbildend für die Behandlung digitaler Vermögenswerte sein könnte.

Reaktion von Investoren und Krypto-Börsen

Investoren standen vor einer schwierigen Entscheidung. Die aktuelle Situation bei Ripple stellte eine klassische Gratwanderung zwischen Risiko und Chance dar.

Viele mussten abwägen, ob sie während der Unsicherheit investieren sollten. Große Börsen wie Coinbase und Binance US setzten den Handel mit XRP aus oder entfernten den Token vollständig.

Diese Delisting-Welle führte zu erheblichen Liquiditätsproblemen. Nach dem positiven Gerichtsbeschluss begannen mehrere Plattformen, XRP wieder aufzunehmen.

Die institutionelle Nachfrage stieg nach dem Ende des Rechtsstreits deutlich an. Investoren zeigten wieder Interesse an XRP, da die rechtliche Unsicherheit beseitigt wurde und der Token als Commodity anerkannt ist.

Regulatorischer Wandel und politische Einflüsse

Die politische Landschaft in den USA hat sich stark verändert und beeinflusst nun direkt die Art und Weise, wie Kryptowährungen reguliert werden. Diese Entwicklungen haben weitreichende Folgen für den XRP-Fall und die gesamte Branche.

Politische Entwicklungen unter Donald Trump

Donald Trump hat während seiner Amtszeit eine deutlich kryptofreundlichere Haltung eingenommen als frühere Regierungen. Seine Administration signalisierte mehrfach Unterstützung für digitale Vermögenswerte und kritisierte die aggressive Durchsetzungspolitik der Vorjahre.

Die neue Regierung hat öffentlich erklärt, dass sie klarere Regeln für Kryptowährungen schaffen möchte. Dies steht im starken Kontrast zur vorherigen Herangehensweise, bei der viele Unternehmen durch Klagen reguliert wurden.

Die Regierung beendete regulatorische Machtkämpfe und versprach eine vorhersehbare Zukunft für den Markt. Diese Änderung hat bereits spürbare Auswirkungen auf laufende Verfahren gezeigt.

Veränderungen in der SEC Führung

Die Securities and Exchange Commission durchläuft derzeit bedeutende personelle Veränderungen. Die neue Führung hat eine andere Prioritätensetzung als ihre Vorgänger.

Die SEC beendete etliche Klagen gegen Krypto-Firmen, darunter die wegweisende Klage gegen Ripple, die bereits 2020 begonnen hatte. Diese Entscheidungen zeigen einen grundlegenden Kurswechsel in der Behörde.

Die US-Börsenaufsicht steht unter erheblichem politischem Druck. Die SEC hat politisch kontroverse Entscheidungen getroffen, die sowohl Härte als auch Kompromissbereitschaft zeigen.

Auswirkungen auf zukünftige Krypto-Regulierung

Die regulatorische Landschaft für Kryptowährungen steht vor einem möglichen Wandel, der erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Markt haben könnte. Die Rolle verschiedener Aufsichtsbehörden wird neu definiert.

Regulatorische Klarheit ist das zentrale Ziel der neuen Politik. Unternehmen sollen verstehen können, welche Regeln gelten, bevor sie investieren oder Produkte entwickeln.

Nach dem XRP-Prozess beginnt eine neue regulatorische Ära für Kryptowährungen in den USA. Die Kryptoregulierung wird voraussichtlich durch neue Gesetze und Richtlinien klarer gestaltet.

Dies könnte mehr institutionelle Investoren anziehen und Innovation fördern.

Zukünftige Perspektiven für Ripple und die Kryptoindustrie

Ripple Labs steht vor einer Phase der Neuausrichtung nach dem Ende des Rechtsstreits mit der SEC. Die kommenden Monate werden zeigen, wie das Unternehmen seine rechtliche Position nutzt und welche Rolle XRP im institutionellen Geschäft spielen wird.

Langfristige rechtliche Planung für Ripple Labs

Nach der Rücknahme der Berufung durch die SEC und einer Vergleichsvereinbarung in Höhe von 50 Millionen US-Dollar kann Ripple Labs nun mit größerer Sicherheit operieren. Das Unternehmen muss jedoch weiterhin klare Compliance-Strukturen aufbauen.

Die rechtliche Klärung ermöglicht es Ripple, neue Partnerschaften mit Finanzinstitutionen zu verfolgen. Die Firma kann jetzt langfristige Verträge abschließen, ohne die Unsicherheit eines laufenden Verfahrens.

Ripple muss seine Verkaufspraktiken an die neue regulatorische Realität anpassen. Das betrifft besonders die Art und Weise, wie das Unternehmen XRP an institutionelle Kunden verkauft.

Die Krypto-Industrie könnte auf dem Weg in eine vorhersehbarere und stärker regulierte Zukunft sein. Ripple wird dabei als Fallbeispiel dienen, wie Unternehmen mit Aufsichtsbehörden umgehen können.

Ausblick für XRP und institutionelle Verkäufe

Die institutionelle Akzeptanz von XRP nimmt bereits zu. Coinbase Derivatives hat bei der CFTC einen Antrag zur Selbstzertifizierung von XRP-Futures-Kontrakten eingereicht.

Der Start dieser Futures ist für den 21. April 2025 geplant. Mehrere große Vermögensverwalter wie Bitwise, Grayscale, Franklin Templeton und WisdomTree haben Spot-XRP-ETF-Anträge eingereicht.

Diese Produkte könnten XRP einem breiteren Anlegerkreis zugänglich machen.

Wichtige institutionelle Entwicklungen:

  • XRP-Futures an regulierten US-Börsen
  • Mehrere ETF-Anträge von etablierten Vermögensverwaltern
  • Erhöhtes Interesse von Finanzinstitutionen

Ripple Labs kann nun seine XRP-Verkäufe transparenter gestalten. Die rechtliche Klarheit erlaubt dem Unternehmen, direkt mit institutionellen Käufern zu verhandeln.

Die möglichen Szenarien für den XRP-Kurs hängen stark von diesen institutionellen Produkteinführungen ab.

Frequently Asked Questions

Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC begann im Dezember 2020 und endete offiziell im März 2025. Die Auseinandersetzung betraf hauptsächlich die Frage, ob XRP als Wertpapier einzustufen ist.

Was sind die Hauptpunkte des Rechtsstreits zwischen Ripple und der SEC?

Die SEC reichte im Dezember 2020 eine Klage gegen Ripple Labs, CEO Brad Garlinghouse und Mitbegründer Chris Larsen ein. Die Behörde behauptete, dass Ripple durch den Verkauf von XRP über 1,3 Milliarden US-Dollar eingenommen hatte, ohne das digitale Asset als Wertpapier zu registrieren.

Der Hauptstreitpunkt war die Klassifizierung von XRP. Die SEC argumentierte, dass XRP ein nicht registriertes Wertpapier sei und unter die Wertpapiergesetze falle.

Ripple widersprach dieser Einstufung und argumentierte, dass XRP kein Wertpapier sei. Das Unternehmen bestand darauf, dass XRP als Rohstoff eingestuft werden sollte.

Welche rechtlichen Argumente verwendet Ripple in der Auseinandersetzung mit der SEC?

Ripple argumentierte, dass der Verkauf von XRP auf Sekundärmärkten nicht als Wertpapierhandel gelte. Das Unternehmen betonte, dass XRP-Käufer keine Investmentverträge mit Ripple eingingen.

Ein zentrales Argument war die Inkonsistenz der SEC-Regulierung. Ripple verwies darauf, dass die SEC Bitcoin und Ethereum nicht als Wertpapiere einstufte, XRP jedoch anders behandelte.

Das Unternehmen forderte die Offenlegung der sogenannten Hinman-Dokumente. Diese internen SEC-Kommunikationen sollten zeigen, wie die Behörde verschiedene Kryptowährungen unterschiedlich bewertete.

Ripple legte Beweise vor, dass XRP nicht als Wertpapier gehandelt wurde. Diese Dokumente sollten belegen, dass auch im institutionellen Vertrieb keine Wertpapierverkäufe stattfanden.

Welchen Einfluss hat der Ausgang der Klage auf die XRP-Preisentwicklung?

Der XRP-Kurs reagierte direkt auf wichtige Entwicklungen im Rechtsstreit. Nach der Ankündigung im März 2025, dass die SEC ihre Berufung zurückzog, stieg der Preis um über 10 Prozent.

Der Kurs sprang von rund 2,20 US-Dollar auf über 2,50 US-Dollar. Diese Bewegung zeigte das Vertrauen des Marktes in den positiven Ausgang des Falls.

Wie hat sich der Rechtsfall bislang auf die Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen von Ripple ausgewirkt?

Nach Bekanntgabe der Klage im Dezember 2020 stürzte der XRP-Preis dramatisch ab. Zahlreiche Krypto-Börsen wie Coinbase und Binance US setzten den Handel mit XRP aus oder entfernten die Währung vollständig.

Diese Delistings schränkten die Verfügbarkeit von XRP für Investoren stark ein. Der eingeschränkte Zugang zu großen Handelsplattformen beeinflusste die Liquidität negativ.

Nach dem Ende des Rechtsstreits erweiterte Ripple seine Geschäftsaktivitäten wieder. Das Unternehmen verhandelte über eine 20 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Circle, dem Emittenten von USDC.

Welche bedeutenden Entscheidungen wurden im Prozess zwischen Ripple und der SEC bis jetzt getroffen?

Im Juli 2023 traf Richterin Analisa Torres eine wegweisende Entscheidung. Sie entschied, dass der Handel mit XRP auf dem Sekundärmarkt nicht als Wertpapierhandel gilt.

Die Richterin stellte fest, dass XRP im direkten Handel zwischen Ripple und institutionellen Investoren als Wertpapier eingestuft bleibt. Diese Unterscheidung zwischen Privatanlegern und institutionellen Käufern war eine wichtige Nuance.

Im Oktober 2023 lehnte Richterin Torres den Antrag der SEC auf Berufung ab. Sie begründete die Entscheidung damit, dass die SEC ihrer Beweislast nicht nachgekommen sei.

Die SEC kündigte im August 2025 an, dass sie eine gemeinsame

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