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Morgan Stanley plant Spot-Bitcoin-Handel und Custody

Morgan Stanley plant Spot-Bitcoin-Handel und Custody

Morgan Stanley will sein Bitcoin- und Krypto-Angebot deutlich ausweiten. Statt Kunden nur einen einfachen Zugang zu ermöglichen, plant die Bank mittelfristig Spot-Trading über E*TRADE, später eine eigene Verwahrung (Custody) samt interner Handelsinfrastruktur – und prüft außerdem Yield- und Kreditprodukte auf Basis von Bitcoin.

Spot-Trading über E*TRADE – später eigene Custody

Die Pläne stellte Amy Oldenburg, Leiterin der Digital-Asset-Strategie bei Morgan Stanley, auf der Strategy World 2026 in Las Vegas vor. In einem Gespräch mit Strategy-CEO Phong Le erklärte sie, dass E*TRADE-Kunden zunächst über einen Partner „kaufen und verkaufen“ können sollen – also Spot-Krypto-Handel.

Im nächsten Schritt könnte Morgan Stanley innerhalb des kommenden Jahres in Richtung native Custody und eine eigene Exchange-Lösung gehen. Oldenburg deutete an, dass die Bank damit eine Vorreiterrolle einnehmen könnte: eine große US-Bank, die Handel und Verwahrung intern anbietet, statt sich dauerhaft auf externe Technik zu verlassen.

Warum die Bank die Infrastruktur selbst bauen will

Oldenburg begründete den Strategiewechsel („Rails mieten“ vs. selbst bauen) vor allem mit Kontrolle, Vertrauen und Haftung. Kunden würden von Morgan Stanley erwarten, dass Systeme „no-fail“ funktionieren – und genau daraus entstehe eine besondere Verantwortung, wenn man solche Angebote macht.

Gerade beim Thema Verwahrung sei der Unterschied groß: Wer Assets selbst verwahrt, trägt die Verantwortung selbst. Bei Bank-Custody übernimmt Morgan Stanley dagegen die Verwaltung und Aufsicht über die Vermögenswerte – mit entsprechenden rechtlichen und operativen Pflichten. Oldenburg betonte zugleich, dass Self-Custody weiterhin ein wichtiger Teil der Bitcoin-Welt bleiben werde.

Ein weiterer Treiber: Morgan Stanley verwaltet zwar rund 8 Billionen US-Dollar an Kundenvermögen auf der eigenen Plattform, doch ein Teil der Krypto-Bestände liege „off platform“ – also außerhalb der Bank. Oldenburg sagte, dabei handle es sich um eine beachtliche Zahl bestehender Kunden, die man künftig besser bedienen wolle.

Yield und Bitcoin-Kredite: „Teil der Roadmap“

Oldenburg bestätigte außerdem, dass Yield- und Lending-Angebote mit Bitcoin intern konkret diskutiert werden. Auf die Frage, ob Morgan Stanley „Yield und Lending gegen Bitcoin“ anbieten könnte, sagte sie: „Absolut“ – das sei Teil der Exploration und „natürlich“ auf der Roadmap.

Bei der Ausgestaltung stehe man noch am Anfang. Gleichzeitig beobachte man, dass Onchain-Kreditmärkte wieder an Fahrt gewinnen – Oldenburg zeigte sich sogar überrascht, wie viel Momentum DeFi-Lending zuletzt entwickelt habe.

Schon im Oktober des Vorjahres hatte Morgan Stanley Bitcoin als „digitales Gold“ eingeordnet und dabei die feste Angebotsmenge sowie die dezentrale Struktur hervorgehoben. Damals nannte die Bank auch eine mögliche 2% bis 4%-Beimischung in Digital Assets. Zum Zeitpunkt der Aussagen lag der Bitcoin-Kurs bei rund 68.138 US-Dollar.

Hinweis: Dieser Inhalt wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Anlageempfehlung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Bitte informiere dich selbst oder konsultiere eine fachkundige Beratung.