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Kraken & Nasdaq bauen Brücke für tokenisierte Aktien (ab 2027)

Kraken & Nasdaq bauen Brücke für tokenisierte Aktien (ab 2027)

Kraken will den Handel mit tokenisierten Aktien auf die nächste Stufe heben: Die Muttergesellschaft Payward arbeitet künftig mit Nasdaq zusammen. Gemeinsam wollen die Unternehmen eine Art „Gateway“ bauen, das regulierte Märkte für tokenisierte Aktien mit offenen Blockchain-Netzwerken verbindet. Damit rückt ein Szenario näher, in dem Aktien nicht nur bei Brokern liegen, sondern auch in DeFi-Umgebungen genutzt werden können.

Nasdaq und Kraken planen Brücke zwischen Regulierung und Blockchain

Kern der Kooperation ist xStocks, Krakens Produkt für tokenisierte Aktien. Payward zufolge hat xStocks weniger als ein Jahr nach dem Start bereits über 25 Milliarden US-Dollar Transaktionsvolumen erreicht. Mehr als 4 Milliarden US-Dollar davon seien on-chain abgewickelt worden. Zudem gebe es über 85.000 eindeutige Holder auf den unterstützten Netzwerken – ein Hinweis darauf, dass tokenisierte Aktien zunehmend praktische Relevanz bekommen.

Geplant ist, dass xStocks die permissionless Infrastruktur-Schicht für ein neues, von Nasdaq beschriebenes Modell „issuer-sponsored“ Equity Tokens liefert. Nasdaq rechnet damit, dass dieses Design ab der ersten Hälfte 2027 in den Betrieb gehen kann. Ziel: Tokenisierung, ohne zentrale Grundprinzipien zu verlieren – also Issuer-Kontrolle, bestehende Regeln und die Rechte, die an den zugrunde liegenden Aktien hängen.

So soll das „Equities Transformation Gateway“ funktionieren

In der Praxis soll das Gateway es berechtigten Nutzern ermöglichen, tokenisierte Aktien zwischen einer regulierten, permissionierten Umgebung und offenen On-Chain-Ökosystemen zu bewegen. Payward spricht davon, dass Vermögenswerte so „fluid“ zwischen institutioneller Handelsinfrastruktur und dezentralen Finanzanwendungen wechseln können.

Die KYC- und AML-Prozesse sollen dabei über Payward Services laufen, wenn Teilnehmer die Brücke über Kraken nutzen. Für eine Anfangsphase will Payward außerdem als primäre Settlement-Schicht für Transaktionen dienen, die mit Nasdaqs Token-Design verbunden sind – zumindest in den Jurisdiktionen, in denen xStocks bereits verfügbar ist.

Warum das für Märkte und Trader spannend ist

Arjun Sethi, Co-CEO von Payward und Kraken, bezeichnet das Vorhaben als strukturellen Schritt: Tokenisierung könne Marktinfrastruktur „auf Asset-Ebene“ verbessern, weil Aktien dadurch zu programmierbaren Finanzinstrumenten würden – nutzbar sowohl in regulierten Kapitalmärkten als auch in offenen Blockchain-Netzwerken. Heute seien Aktien meist in Brokerage-Systemen „eingesperrt“ und dienten oft nur der Kurs-Exposure, inklusive teils brokerabhängiger Margin-Regeln.

Genau hier setzt Kraken an: Tokenisierte Aktien sollen nicht nur ein digitales Abbild sein, sondern als Collateral funktionieren – unter anderem in integrierten Systemen für Spot, Cross-Margin, Derivate, Perpetuals und Finanzierungen. Damit zielt das Modell auf mehr Kapital-Effizienz und weniger fragmentierte Liquidität ab – vorausgesetzt, Regulierung, Rechte der Emittenten und Preisintegrität lassen sich wie geplant sauber abbilden.

Hinweis: Dieser Inhalt wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Anlageempfehlung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Bitte informiere dich selbst oder konsultiere eine fachkundige Beratung.