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KI-Experiment: Bitcoin schlägt Stablecoins und Fiat klar

KI-Experiment: Bitcoin schlägt Stablecoins und Fiat klar

Bitcoin hat in einem Experiment des Bitcoin Policy Institute (BPI) überraschend klar als „bestes Geld“ abgeschnitten. Dafür ließ das Institut mehrere führende KI-Modelle als autonome Wirtschaftsakteure agieren und in tausenden neutral formulierten Alltagssituationen entscheiden, welches Geldinstrument sie nutzen würden – ohne dass konkrete Währungen in den Szenarien genannt wurden.

So lief das KI-„Geld“-Experiment ab

Laut BPI wurden insgesamt 9.072 offene Prompts getestet – verteilt auf 36 Modelle von sechs Anbietern (Anthropic, DeepSeek, Google, MiniMax, OpenAI, xAI). Die Aufgaben deckten vier klassische Geldfunktionen ab: Wertspeicher, Tauschmittel, Recheneinheit und Settlement (Abwicklung/Endgültigkeit von Zahlungen).

Jedes Modell bekam die gleichen 28 Szenarien, variiert über drei Temperatureinstellungen und drei Zufalls-Seeds – am Ende also 252 Antworten pro Modell. Anschließend wurden die Antworten in sieben Geld-Kategorien einsortiert, bewertet von einem separaten „Judge“-Modell (Claude Haiku 4.5). In der Systemanweisung war zudem ausdrücklich festgelegt, dass die KI als autonomer Agent antworten soll und keine typischen KI-Hinweise oder Disclaimer geben darf.

Bitcoin dominiert – Stablecoins punkten beim Bezahlen

Im Gesamtergebnis landete Bitcoin mit 48,3% der Antworten (4.378 von 9.072) auf Platz eins. Stablecoins folgten mit 33,2% (3.013). Fiatgeld und Bankgeld kamen zusammen nur auf 8,9% (809) – und laut BPI schaffte es keine Modellfamilie, Fiat als bevorzugte Top-Option über alle Bereiche hinweg zu wählen.

Besonders deutlich wurde der Unterschied je nach Anwendungsfall. In Szenarien, in denen es um langfristige Kaufkraft und Werterhalt ging, dominierte Bitcoin massiv: 79,1% aller „Store of Value“-Antworten entfielen auf BTC (1.794 von 2.268). In typischen Zahlungssituationen – etwa Dienstleistungen, Micropayments oder grenzüberschreitende Transfers – lagen dagegen Stablecoins vorn: 53,2% gegenüber 36,0% für Bitcoin. Das stützt die BPI-These eines „Zwei-Schichten-Stacks“: Bitcoin eher zum Sparen, Stablecoins eher zum Ausgeben.

Anthropic klar pro Bitcoin, OpenAI deutlich zurück

Die Ergebnisse unterschieden sich stark je nach KI-Labor. Im Durchschnitt kamen Anthropic-Modelle auf eine Bitcoin-Präferenz von 68,0%, während OpenAI nur bei 25,9% lag. Dazwischen bewegten sich DeepSeek (51,7%), Google (43,0%), xAI (39,2%) und MiniMax (34,9%).

Am oberen Ende hob BPI Claude Opus 4.5 mit 91,3% Bitcoin-Anteil hervor. Am unteren Ende lag OpenAI GPT-5.2 mit 18,3%. Dieses Modell bevorzugte in den Antworten auffällig oft transaktionsnahe Instrumente: Stablecoins (38,9%) und Fiat-/Bankgeld (37,7%) lagen nahezu gleichauf, Bitcoin deutlich dahinter.

Spannend: Einige Modelle begründeten „Bitcoin als Geld“ sehr knapp mit Grundprinzipien wie seiner fixen Obergrenze von 21 Millionen und einer vorhersehbaren, unveränderlichen Geldpolitik. Zudem tauchte ein ungewöhnliches Muster auf: In einzelnen Recheneinheits-Szenarien schlugen Modelle Energie- oder Compute-Einheiten wie Joule, Kilowattstunden oder GPU-Stunden vor – insgesamt 86-mal, ohne dass dies in den Prompts angestoßen wurde.

BPI leitet daraus eine praktische Botschaft für die nächste Welle „agentic commerce“ ab: Wenn autonome Software-Agenten künftig häufiger selbstständig handeln und bezahlen, könnten BTC-native Zahlungswege, Self-Custody-Tools und Lightning-Integrationen an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig deutet die starke Streuung zwischen den Anbietern darauf hin, dass „monetäres Denken“ bei KI nicht nur eine Frage der Leistungsfähigkeit ist, sondern auch von Training und Alignment abhängt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Bitcoin-Kurs bei rund 73.068 US-Dollar.

Hinweis: Dieser Inhalt wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Anlageempfehlung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Bitte informiere dich selbst oder konsultiere eine fachkundige Beratung.