Werbung

Bitcoin im Krisenmodus: ETF-Zuflüsse nähren Rally-Hoffnung

Bitcoin im Krisenmodus: ETF-Zuflüsse nähren Rally-Hoffnung

Bitcoin steckt seit rund zwei Wochen in einer Art geopolitischem „Krisenmodus“: Seit den koordinierten Angriffen der USA und Israels auf Iran am 28. Februar reagieren die Märkte empfindlich auf jede neue Nachricht. Unsicherheit, schwankende Energiepreise und eine defensive Stimmung („Risk-off“) haben viele institutionelle Anleger zunächst an der Seitenlinie gehalten.

Bitcoin handelt mit „Krisenabschlag“

Vor den Eskalationen war Bitcoin bereits angeschlagen, aber nicht gebrochen. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten wirkten sich breit auf die Finanzmärkte aus – und auch auf Krypto. Anfang März stieg der Kurs zwar noch bis auf etwa 74.000 US‑Dollar, drehte dann aber nach neuen Meldungen über iranische Gegenangriffe wieder nach unten.

Diese Zone um 74.000 Dollar gilt nun als zentrale Marke: Solange der Kurs sie nicht zurückerobert, fehlt vielen Marktteilnehmern das Signal für einen klaren Aufwärtstrend. Laut aktuellen Daten von Glassnode hellen sich jedoch mehrere On-Chain-Indikatoren wieder auf: Momentum und RSI erholen sich, außerdem verbessern sich Kennzahlen wie das Verhältnis von realisierten Gewinnen zu Verlusten, der Anteil der Coins im Gewinn sowie NUPL (Net Unrealized Profit/Loss). Das Bild: vorsichtige Stabilisierung – aber noch kein Befreiungsschlag.

Warum ein Ende des Konflikts dem Kurs Rückenwind geben könnte

Der wichtigste makroökonomische Effekt des Kriegs zeigte sich bislang bei den Ölpreisen. Brent-Rohöl sprang in der Spitze auf rund 119,50 US‑Dollar pro Barrel, wobei die Märkte zeitweise oberhalb von 100 Dollar regelrecht panisch reagierten. Eine Entspannung oder ein Ende der Kampfhandlungen würde vermutlich Druck aus dem Energiemarkt nehmen – und damit auch einen Teil der Belastung für riskantere Anlageklassen reduzieren.

Bitcoin profitiert historisch oft dann, wenn sich das Umfeld für Risikoanlagen verbessert. Genau darauf setzen offenbar bereits einige Trader: Glassnode berichtet von steigender Aktivität an den Derivatemärkten und besseren Profitabilitätswerten. Futures Open Interest legte demnach um 5,1% auf 29,4 Mrd. Dollar zu, während die Kaufaktivität bei Perpetuals (CVD) deutlich anzog – ein Hinweis auf mehr Nachfrage auf der Käuferseite.

Derivate und ETFs: Frühindikatoren für eine mögliche Rally

Auch der Optionsmarkt wirkt weniger defensiv: Das Open Interest stieg von 32,8 auf 34,1 Mrd. Dollar, gleichzeitig verengte sich der Volatilitätsabstand und der sogenannte 25-Delta-Skew begann zu fallen – oft ein Zeichen dafür, dass der Markt weniger stark auf Absicherung nach unten fokussiert ist.

Ein weiterer entscheidender Faktor bleibt die Nachfrage über US-Spot-Bitcoin-ETFs. Laut Glassnode wuchsen die wöchentlichen Nettozuflüsse von 776 Mio. auf 934 Mio. US‑Dollar, während die Handelsvolumina von 16,0 auf 23,1 Mrd. US‑Dollar stiegen. Daten von SoSoValue zeigen zudem zuletzt drei Tage in Folge Nettozuflüsse. Sollte sich der geopolitische Druck tatsächlich lösen, könnten diese Zuflüsse zur wichtigsten Stütze einer neuen Aufwärtsbewegung werden.

Hinweis: Dieser Inhalt wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Anlageempfehlung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Bitte informiere dich selbst oder konsultiere eine fachkundige Beratung.