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Bitcoin: Analyst sieht keinen Bärenmarkt – 200.000?

Bitcoin: Analyst sieht keinen Bärenmarkt – 200.000?

Viele Anleger im Kryptomarkt gehen derzeit davon aus, dass Bitcoin (BTC) in einen Bärenmarkt rutscht. Auslöser für diese Stimmung ist der starke Rückgang auf rund 60.000 US-Dollar im Februar – ein Minus von etwa 45% gegenüber dem bisherigen Rekordhoch von über 126.000 US-Dollar aus Oktober 2025. Der technische Analyst Crypto Patel widerspricht dieser Erzählung jedoch deutlich: Seiner Ansicht nach steht der Bärenmarkt nicht bevor – der Rücksetzer könne vielmehr nur ein kurzfristiger „Shake-out“ gewesen sein, bevor der Kurs wieder nach oben dreht.

Warum Crypto Patel keinen Bärenmarkt erwartet

Patel argumentiert, dass viele Marktteilnehmer regelrecht auf den Bärenmarkt warten und sich dabei stark auf die bekannte Vier-Jahres-Zyklus-Theorie verlassen. Genau dieses „Warten“ könne laut ihm aber dazu führen, dass viele auf dem falschen Fuß erwischt werden.

Für seine These nennt er eine entscheidende Marke: Sollte Bitcoin eine Woche über 76.000 US-Dollar schließen, wäre der jüngste Kursrutsch für ihn vor allem eines gewesen – ein sogenannter Liquidity Grab, also ein gezieltes Abholen von Liquidität, bei dem schwache Hände und zu bearish positionierte Trader aus dem Markt gedrängt werden. Patel bezeichnet das als eine Art „expanded fiat deviation“ – ein Muster, das in der Vergangenheit seiner Meinung nach immer wieder Bären in wichtigen Tiefphasen in die Falle gelockt hat.

Außerdem kritisiert Patel Vergleiche mit früheren Crash-Phasen wie 2018 oder 2022. Sein Kernpunkt: Das heutige Umfeld sei strukturell anders. In früheren Zyklen gab es keine Spot-Bitcoin-ETFs, kaum institutionelle Akkumulation in dieser Form und weder Staaten noch große Akteure, die strategisch Bitcoin-Reserven aufbauen. 2022 wiederum sei der Absturz laut ihm nicht „zyklisch“ gewesen, sondern vor allem durch massive Systemschäden getrieben worden – etwa durch den Luna-Crash, den Zusammenbruch von FTX sowie Probleme rund um Celsius und Three Arrows Capital.

Im aktuellen Zyklus sieht Patel stattdessen Rückenwind: steigende institutionelle Zuflüsse, sinkende Bestände auf Börsen (mehrjährige Tiefstände) und einen Angebotseffekt, der durch das Halving ausgelöst wurde und aus seiner Sicht noch nicht vollständig eingepreist ist. Kurz gesagt: Die heutige Lage sei eher das Gegenteil der Bedingungen, die frühere Bärenmärkte geprägt haben.

Patels Kursfahrplan: So könnte Bitcoin Richtung 200.000 Dollar laufen

Neben der 76.000-Dollar-Marke nennt Patel ein zweites, besonders wichtiges Level: den Bereich um 98.000 US-Dollar. Ein Wochenschluss darüber wäre für ihn ein klares Signal, dass Bitcoin Stärke zeigt – und würde nach seiner Interpretation die Bärenmarkt-These endgültig entkräften.

Sein Ausblick ist entsprechend bullish: Sobald Bitcoin über 98.000 US-Dollar ausbricht, erwartet er eine zweite Welle an „Panik-Momentum“ – allerdings diesmal nach oben. In diesem Szenario könnte BTC vergleichsweise zügig in Richtung 150.000 US-Dollar laufen und im weiteren Verlauf dieses Zyklus sogar ein neues Allzeithoch bei 200.000 US-Dollar erreichen.