Dass es im Bereich der ICOs schwarze Schafe gibt, ist bekannt. Ein neuer Report berichtet nun aber, dass Experten für gute Beurteilungen oft Geld erhalten. Die für Interessenten so wichtige Unabhängigkeit bleibt dabei auf der Strecke.

Special Report – gute Ratings für ICOs sind oft gekauft

Wir berichteten kürzlich erst über die von der Aufsichtsbehörde SEC verhängten Bußgelder gegen einen US-amerikanischen DJ sowie den bekannten Boxer Floyd Mayweather wegen „unlauterer Werbung“. Mayweather musste 300.000 USD Strafe zahlen, weil er über seinen Social-Media-Auftritt die Werbetrommel für einen ICO gedreht hatte. In einem neuen Bericht unter dem Namen „Special Report“ widmen sich Experten der Agentur Reuters aktuell mit der Berichterstattung zu Kryptowährungen und den neuen Emittenten am Markt. Dabei fällt den Report-Verfassern auf, dass die Werbeinhalte oftmals sehr freundlich und wenig kritisch ausfielen.

Sogar echte Experten lassen sich für ihre Einschätzung bezahlen

Dies wiederum sehen die Autoren darin begründet, dass die Krypto-Emittenten scheinbar in vielen Fällen für die guten Nachrichten zu ihren Aktivitäten gezahlt haben. Was für Insider sicher nicht unbedingt dramatisch klingt, kann aber gerade für Anleger ohne umfassendes Vorwissen zum Problem werden. Gerade wenn die Empfehlungen von Seiten Prominenter kommen. Zumal: Der Reuters-Report legt nahe, dass neben Sportlern und Social Media-Influencern auch Experten für gute Bewertungen Geld von den Krypto-Dienstleistern erhalten. Wer mit Bitcoin und Ethereum und anderen etablierten Währungen handeln möchte, findet viele seriöse Partner in Form von Kryptobörsen. Gerade aber bei neuen ICOs sind Investoren in spe auf objektive Berichterstattung angewiesen.

Gerade für Einsteiger ist die Datenlage ein Risiko

Eben diese aber fehlt dem Special Report zufolge nur allzu oft. Dabei berufen sich die Verfasser auf die Angaben von zahlreichen Brancheninsidern sowie Unterlagen, die für die Erstellung des Reports zur Verfügung standen. Gerade optimistische ICO-Ratings könnten manchen Investoren viel Geld kosten. Umso wichtiger ist es also, seriöse Quellen für die Vorbereitung einer Krypto-Investition zu nutzen und nur verlässlich und transparent arbeitende Handelsplattformen für Käufe und Verkäufe zu nutzen. Ob dabei Bitcoins bevorzugt werden oder Anleger weniger bekannte Währungen wie Qtum kaufen möchten, spielt keine Rolle. Zuverlässige Informationen haben immer oberste Priorität.

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