Wie Kryptowährungen kaufen

Wie kann ich Kryptowährungen kaufen?

Sie möchten Kryptowährungen kaufen oder handeln? Dieser Artikel bietet Ihnen Anleitungen, Tipps & Tricks sowie weitere Informationen.

Kryptowährungen sein Eigen nennen – immer mehr Menschen werden sich das in Zukunft wünschen. Geschenkt gibt es sie meistens nicht, stattdessen muss man sich die Kryptowährungen kaufen. Hier lesen Sie, wie Sie an Bitcoin und andere Kryptowährungen gelangen.

Kryptowährungen mit Euro kaufen

Eine Möglichkeit stellt der Kauf mit Euro dar. Hierfür melden Sie sich an eine von vielen Exchanges oder Börsen an und laden dort Ihr Guthaben mit Euro auf, um anschließend eine von vielen Kryptowährungen zu kaufen. Für viele ist das die einfachste Möglichkeit.

Es gibt mittlerweile eine kaum überschaubare Anzahl an Krypto-Börsen mit ihren eigenen Konditionen, Gebühren, Besonderheiten und unterschiedlichen Angeboten an Kryptowährungen und Zahlungsarten. Die meisten bekannten Kryptos sollten Sie fast überall finden.

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67% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie sich das hohe Risiko leisten können, Ihr Geld zu verlieren.

Kryptowährungen CFD handeln

CFDs sind Differenzkontrakte, im Englischen „Contracts for Difference“. Es handelt sich bei ihnen um spekulative Finanzinstrumente, bei denen man die Kryptowährung nicht direkt kauft, sondern auf die Kursentwicklung spekuliert. Mit einem CFD wird man nicht der eigentliche Besitzer der Kryptowährungen.

CFDs erlauben es einem, nicht nur bei steigenden, sondern auch bei sinkenden Kursen einen Gewinn zu erzielen. Man hinterlegt eine Sicherheit (Marge) und leiht sich für eine bestimmte Zeit die Kryptowährung aus. Anschließend verkauft man sie wieder und behält dann die Rendite aus der Kursentwicklung.

Eine Besonderheit ist der Hebelhandel. Dieser Hebel vervielfacht die möglichen Gewinne – aber auch Verluste. Der Handel mit Differenzkontrakten richtet sich vor allem an erfahrene Trader, die mit dem Risiko umgehen können.

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Digitale Währungen tauschen

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Kryptowährungen mit anderen Kryptowährungen zu tauschen. Diverse Plattformen haben sich auf diese Art des Handels spezialisiert. Nur muss man dafür bereits im Besitz von Kryptowährungen sein.

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Kryptowährungen – Risiken und Chancen

In Kryptowährungen steckt nicht nur ein großes Potential. Wer Kryptowährungen kaufen möchte, der sollte sich auch über die Risiken im Klaren sein. Machen Sie sich selbst ein Bild und informieren Sie sich weiterhin über dieses spannende Thema.

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Was sind Kryptowährungen eigentlich?

Kryptowährungen sind rein digitale Währungen auf der Basis der Blockchain. Das Konzept des digitalen Geldes ist nicht neu, auch Fiatwährungen wie Euro zirkulieren in elektronischer Form. Was eine Digitalwährung erst so richtig „krypto“ macht ist die kryptografische Verschlüsselung und der „Distributed Ledger“.

Damit elektronisches Geld sich nicht beliebig durch einen Knopfdruck vermehren lässt, gibt es den „Distributed Ledger“, das verteilte Hauptbuch, auch Blockchain genannt. Diese besteht aus mehreren Blöcken, welche die aktuellen und die vergangenen Transaktionen enthält. Die Teilnehmer des Netzwerkes, die „Nodes“, laden sich dieses Hauptbuch herunter und stimmen sich gegenseitig ab, um Manipulationen und Fehler zu verhindern.

Das Ergebnis ist ein Geldsystem, das vollkommen ohne Banken und Finanzinstitute auskommt. Niemand besitzt diese Blockchain wirklich, gleichzeitig gehört sie allen und ist für jeden Menschen auf der Welt offen.

Daraus entsteht ein barrierefreies Ökosystem, an dem jeder teilhaben kann. Kryptowährungen wie Bitcoin lassen sich innerhalb von Minuten bis Sekunden über den Erdball senden, trotz niedriger Gebühren. Damit haben die Menschen die Chance, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

Die Blockchain selbst ist eine neue Technologie mit bisher kaum erforschten Möglichkeiten. Auf ihrer Basis lassen sich eigene Ökosysteme mit neuen Standards an Transparenz, Fairness und Geschwindigkeit entwickeln. Bei Kryptowährungen wie Ethereum, EOS, IOTA oder Tron geht es mehr um die Plattform und ihre Funktionen.

Risiken der volatilen Anlage

  • Hohe Kursschwankungen bei einem bisher kaum erforschten Markt machen genaue Prognosen schwer bis unmöglich
  • Kaum regulierter Markt, Marktmanipulationen treten immer wieder auf
  • Hohe Zahl an Scams und anderen unseriösen Angeboten
  • Junger Markt, es muss sich erst noch zeigen, welche Kryptowährungen auch in Zukunft Bestand haben werden
  • Abhängigkeit von Minern macht das Gesamtsystem anfällig

Chancen der neuen Technologie

  • Geringe Einstiegshürden, selbst niedrige Investitionen sind möglich, damit verbunden ein potentiell gewaltiger Markt
  • Schnellere und günstigere Transaktionen als jede Banküberweisung, selbst über Ländergrenzen hinweg
  • Bahnbrechende neue Technologie: Smart Contracts könnten das Finanzsystem revolutionieren
  • Vielfältige Blockchain-Anwendungen: transparente und sichere Wahlen, Logistik, Lizenzen, manipulationssichere Speicherung von Daten, Zeitstempel für das Urheberrecht
  • Kryptowährungen wie Bitcoin haben sich das letzte Jahrzehnt besser am Markt entwickelt als jede andere Anlageklasse

Wo kann ich in Kryptowährungen investieren?

Wer Kryptowährungen kaufen will, der muss dafür die richtigen Plattformen im Internet finden. Der Großteil des Handels mit Kryptowährungen findet online statt. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Was sind Krypto Broker, Börsen und Wechselstuben?

Broker im Bereich der Kryptowährungen beziehen sich auf CFD-Händler und andere außerbörsliche Finanzinstrumente. Sie bieten unter anderem den Handel mit Aktien, Rohstoffen, Währungen, Optionen, Differenzkontrakten und den Handel mit Krypto-CFDs an. Bei ihnen kann man also keine richtigen Kryptowährungen kaufen.

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Mit Börsen oder auch Exchanges sind Handels-Plattformen speziell für Kryptowährungen gemeint. Hier kaufen und verkaufen die Nutzer direkt miteinander, die Börse bietet lediglich die Plattform dafür an und kassiert ein paar Gebühren. Entweder kauft oder verkauft man hier die Kryptowährungen für Euro oder man tauscht Krypto gegen Krypto.

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Bei einer Wechselstube kauft man die Kryptowährung direkt vom Betreiber der Plattform. Sie funktionieren ähnlich wie Wechselstuben in der Realität, wo der Betreiber bestimmte Währungen im Sortiment hat und sie gegen andere Währung eintauscht. Dafür streicht er eine Gebühr ein.

Kryptowährungen in Deutschland erwerben

Eine wichtige Frage, die sich Neulinge häufig stellen, ist, ob Bitcoin und andere Kryptowährungen überhaupt legal sind. Generell ist die Antwort: Ja, sie sind legal und nicht strafbar. Doch wie werden sie rechtlich eingestuft?

Bislang tun sich die Behörden schwer, Bitcoin und andere Kryptos in einen festen rechtlichen Rahmen zu kleiden. Sie gelten allerdings nicht als Wertpapiere. Anders sieht es aus, wenn man mit Tokens, etwa im Zuge eines ICOs, Anteile an einem Unternehmen oder einem Zahlungsanspruch erwirbt, dann werden bei einem Verkauf der Tokens auch vertragliche Rechte abgegeben.

Generell gelten sie als Privates Veräußerungsgeschäft – vorausgesetzt, die Kryptowährungen werden privat und nicht gewerblich gekauft und verkauft – und werden steuerlich genauso behandelt. Der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen fällt damit in dieselbe Kategorie wie der private Handel mit Kunstwerken.

Der Verbraucherschutz nennt Kryptowährungen zum Beispiel „Ersatzwährungen“. Zudem weisen sowohl der Verbraucherschutz als auch die Bundesanstalt für Finanzen (BaFin) auf die Risiken der Kryptowährungen hin.

Extra: Coinbase in Deutschland möglich?

Coinbase ist eine der ältesten und größten Krypto-Börsen der Welt mit Millionen von Nutzern und einem Handelsvolumen von 800.000.000 US-Dollar (laut Coingecko). Für viele Neulinge weltweit stellt diese Börse die erste Anlaufstelle dar. Doch für Nutzer in Deutschland sieht es eher schlecht aus.

Coinbase erlaubt (in der Theorie) keine Überweisungen von Euro über deutsche Banken. Damit wird es schwer, Euro auf der Plattform einzuzahlen und Kryptowährungen zu kaufen. Die Gründe sind unklar, doch dürften rechtliche Schwierigkeiten dahinterstecken.

Dennoch kann man sich als Deutscher auf Coinbase anmelden und zum Beispiel den Wallet-Service nutzen oder Kryptowährungen mit anderen Kryptowährungen tauschen. Coinbase sperrt deutsche Nutzer nicht grundsätzlich aus. Wem das Risiko eines Totalverlustes bei Coinbase zu hoch ist, oder wer eine BaFin-Sperre fürchtet, der sollte auf eine andere Börse für Kryptowährungen umsteigen.

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Die größten deutschen Handelsplattformen für Kryptowährungen

Auch wenn sich die Behörden gelegentlich quer stellen, ist Deutschland doch ein sehr Krypto – freundliches Land mit einer enthusiastischen Community, vielen Entwickler und einigen heimischen Handelsplattformen. Wer sich also auf englischsprachigen Seiten nicht willkommen fühlt, für den gibt es ein paar Anlaufpunkte.

Bitcoin.de ist für viele Neulinge im deutschsprachigen Raum eine der ersten Handelsplattformen. Die Börse fokussiert sich allein auf den Handel von Bitcoin mit Euro. Wer andere Kryptowährungen kaufen will, der geht hier leer aus.

Bitpanda hat seinen Sitz in Österreich und wurde 2014 gegründet. Heute ist Bitpanda eine der größten Handelsplattformen für den europäischen Raum und bietet für deutsche Nutzer viele Möglichkeiten, mehrere Kryptowährungen zu kaufen. Im Moment bietet Bitpanda Bitcoin, Ripple, Ethereum, Chainlink, IOTA, Pantos und den eigenen Bitpanda Ecosystem Token an.

Schließlich wäre da noch Bitwala. Hierbei handelt es sich eigentlich nicht um eine Börse, sondern um eine Bank, welche den Kauf von Kryptowährungen direkt aus dem eigenen Girokonto erlaubt. Bitwala bietet ebenfalls einen eigenen Wallet-Service an.

Per App in Kryptowährungen investieren – wer bietet das an?

Auch mit dem Smartphone lassen sich Kryptowährungen handeln. Einige Börsen bieten neben ihrer Handelswebseite auch Smartphone-Apps für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen an. Dazu zählen etwa eToro, Plus500, Coinbase, Bitpanda, Binance, Bitwala.

Eine Besonderheit stellt die App „Bison“ dar. Mit dieser App lassen sich Kryptowährungen kaufen und verkaufen, doch es gibt keine Webseite. Sie wurde speziell dafür konzipiert, diesen Service allein auf dem Smartphone anzubieten.

Kann ich mit PayPal in Kryptowährungen investieren?

PayPal ist ein beliebter Zahlungsdienstleister mit Millionen von weltweiten Nutzern. Wenn nach dieser Zahlungsart auf den verschiedenen Börsen und Brokern schaut, der wird in den meisten Fällen aber nicht fündig.

PayPal bietet seinen Dienst auf den meisten Exchanges nicht an, da es bei Kryptowährungen kein richtiges „Widerrufsrecht“ gibt. Sind die Coins und Tokens abgeschickt, dann kann man die Zahlung nicht mehr rückgängig machen.

Gleichzeitig hat PayPal bekanntgegeben, in Zukunft den Kauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen wie Bitcoin Cash, Litecoin und Ethereum über seinen eigenen Zahlungsservice zu erlauben. Wer also einen PayPal-Account besitzt, kann diesen dazu nutzen, Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und als Zahlungsmittel zu verwenden. Allerdings gilt dieses Angebot zunächst nur für US-Kunden.

Wer PayPal dennoch nutzen möchte, der sollte zum Beispiel eToro für echte Kryptowährungen oder Plus500 für Krypto-CFDs nutzen.

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Welche Kryptowährung sollte ich kaufen und welche nicht?

Die Zahl der Kryptowährungen ist schier überschaubar. CoinMarketCap registriert beinahe 4.000 Coins und Tokens. Jedoch jedoch muss man davon nur einen Bruchteil, die allerwichtigsten Coins und Tokens, wirklich kennen.

Bitcoin

Mit Bitcoin fing alles an. Im November 2008 veröffentliche der bis heute unbekannte Satoshi Nakamoto das White Paper zu Bitcoin. Im Januar 2009 wurden die ersten BTC geschürft.

Bei Bitcoin handelt es sich um die grundlegendste aller Kryptowährungen: Eine digitale Währung auf der Basis der Blockchain, die sich barrierefrei über das Internet versenden lässt. Mehr Funktionen gibt es im Grunde nicht und braucht es auch nicht.

Zunächst hatte sich kaum einer für dieses Bitcoin interessiert. Vielen war gar nicht klar, was man damit machen sollte, außer sich im Darknet Drogen zu kaufen. Mit der Zeit wuchs allerdings das Interesse und Bitcoin stellte sich als ein effektiver Wertspeicher heraus.

Auch wenn Bitcoin hinsichtlich seiner Technologie rückständig im Vergleich zu anderen Kryptowährungen wirkt, verteidigt die erste aller Kryptowährungen unangefochten den Spitzenplatz, was Marktkapitalisierung und Handelsvolumen anbelangt.

Ethereum

Ethereum ging 2015 online und wurde von Krypto-Größen wie Vitalik Buterin und Gavin Wood entwickelt. Diese Kryptowährung geht einen ganz anderen Weg als Bitcoin. Hier steht die Plattform für Smart Contracts und dezentrale Applikationen (dApps) im Vordergrund, während die Kryptowährung Ether als Treibstoff für das Ökosystem dient.

Ether ist auch die Grundlage für verschiedenste Token. Mithilfe von Smart Contracts und Ethereum als Basis lassen sich ohne viel Aufwand eigene Tokens herstellen und für eigene Zwecke verwenden. Dieses Konzept führte zu der großen ICO-Bubble von 2017.

Auch wenn diese Bubble einmal platzen musste, hat das Konzept doch überzeugt. Ethereum hat gezeigt, dass man mit Kryptowährungen und Blockchains mehr machen kann, als sie zu versenden, und verteidigt daher seit Jahren des zweiten Platz in Sachen Marktkapitalisierung.

Ripple

Ripple ist der Name für ein Zahlungsnetzwerk und für den XRP-Token. Diese Kryptowährung verfolgt einen anderen Ansatz als die meisten anderen. Ripple sucht bewusst die Nähe zu den großen Banken und Finanzinstituten, um auf der Grundlage seines Ripple-Netzwerkes den internationalen Zahlungsverkehr zu verbessern.

Zahlungen über Länder- und Währungsgrenzen hinweg sind mit hohen Kosten und bürokratischem Aufwand verbunden. Ripple will diese Probleme überwinden, indem es seine Kryptowährung, den XRP-Token, als eine Art Schuldschein anbietet. Der Token lässt sich über das Zahlungsnetzwerk zu geringen Kosten und unbürokratisch versenden und dann in die jeweilige Währung des Finanzinstitutes umwandeln.

IOTA

Bei IOTA geht es um nichts weniger als dem Internet der Dinge (IoT), bei dem sich Maschinen und Computer ständig miteinander austauschen und sich auch bezahlen können. IOTA wird dazu entwickelt, die Grundlage eines solchen allumfassenden Ökosystems zu sein. Dabei setzt es sich nicht auf handelsübliche Blockchains, sondern auf seinen eigenen Tangle.

Der Tangle kennt keinen Ledger, auf dem sich alle Teilnehmer einigen müssen. Stattdessen werden Transaktionsdaten lokal gespeichert. Die Teilnehmer verifizieren sich gegenseitig, das System kommt ohne Miner aus und kann theoretisch unendlich wachsen.

Mit IOTA sollen Smart Cities, Smart Factories, selbstfahrende Autos und weitere Zukunftsprojekte verwirklichen lassen. Bis es so weit ist, wird allerdings noch viel Zeit vergehen. Bei IOTA handelt es sich übrigens um ein Projekt aus Deutschland.

EOS

EOS verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Ethereum, will dessen Plattform allerdings an Skalierbarkeit und Stabilität übertrumpfen. Gründer von EOS sind unter anderem Daniel Larimer, der auch Steemit gründete, und der Investor Brendan Blumer.

EOS ging 2017 online. Bei dem ICO aus dem Jahre 2018 konnte das hinter dem Projekt stehende Unternehmen block.one 4 Milliarden US-Dollar einnehmen. Heute gehört EOS zu den größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.

Tron

Bei Tron handelt es sich um eine weitere Plattform für Smart Contracts und dezentrale Applikationen. Gegründet wurde die Plattform mit der Kryptowährung Tronix (TRX) von Justin Sun. Von Beginn an waren Entwickler involviert, die mit dem asiatischen E-Commerce-Riesen Alibaba zusammenarbeiten.

Tron kann mit schnellen Transaktionszeiten punkten und wendet bereits den Proof-of-Stake an. Der Fokus bei Tron liegt in erster Linie auf Medieninhalte und Spiele. Zum Beispiel sollen Zuschauer von Streams Tronix verdienen können.

Cardano

Cardano ist eine Plattform für Smart Contracts und dezentrale Applikationen. Was Cardano von Ethereum und anderen Plattformen dieser Art unterscheidet, ist die Methodik bei der Entwicklung. Cardano wird auf der Grundlage wissenschaftlicher Prinzipien entwickelt und soll daher anderen Smart-Contract-Plattformen an Skalierbarkeit und Geschwindigkeit überlegen sein.

Der Token von Cardano nennt sich ADA und gehört schon lange zu den Topp 10 der Kryptowährungen. Es wird aber noch einige Zeit dauern, bis die Plattform fertig entwickelt ist.

Wallet – Kryptowährungen sicher verwahren

Was ist ein Krypto-Wallet?

Wallets sind die elektronischen Brieftaschen der Kryptowährungen. Sie dienen dazu, die eigenen Kryptos zu verwalten, zu empfangen und zu versenden. Je nach Wallet können sie auch weitere Funktionen besitzen, wie die aktuellen Kurse anzuzeigen, Kryptos in andere Kryptos tauschen oder direkt in der Wallet Kryptowährungen kaufen.

Mit einem Wallet erhalten Sie einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel dient dazu, Kryptowährungen zu empfangen. Sie können ihn jederzeit mit der Öffentlichkeit teilen – daher der Name.

Der private Schlüssel funktioniert ähnlich wie ein Passwort. Mit ihm greifen Sie auf Ihre Kryptowährungen zu und bestätigen Transaktionen aus Ihrem Wallet heraus. Er darf niemals in die Hände fremder geraten, sonst können diese das Guthaben in dem Wallet stehlen.

Welche Wallets gelten als sicher?

Die Sicherheit ist der wahrscheinlich wichtigste Aspekt, abgesehen von der Grundfunktion, dem Aufbewahren der Kryptowährungen. Bevor Sie sich für einen bestimmten Wallet entscheiden, recherchieren Sie am besten, ob diese in der Vergangenheit gehackt wurde und ob sie aktuell noch unterstützt wird.

Am sichersten gelten die Hardware-Wallets. Hierbei handelt es sich um USB-Sticks speziell für die Aufbewahrung von Kryptowährungen. Solange die Sticks nicht am Internet angeschlossen sind, können Hacker nicht auf die Kryptowährungen in ihnen zugreifen.

Man nennt sie auch „Cold Wallets“, weil die Kryptowährungen in ihnen kaltgestellt sind, solange sie nicht am Internet angeschlossen sind. Für den täglichen Gebrauch eignen sie sich nicht, sie sind eher mit einem Tresor zu vergleichen, den man nur hin und wieder öffnet. An Sicherheit kann allerdings keine andere Art von Wallet ihnen das Wasser reichen.

TREZOR MODEL T
Trezor - Model T
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Ledger - Nano X
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Trezor - Model One
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Dann wären da noch die „Hot Wallets“. Diese können etwa Desktop- und App-Anwendungen sein, also Programme, die man im Internet herunterladen und auf dem PC oder Smartphone installieren kann. Diese Wallets sind recht sicher und erlauben gleichzeitig einen schnellen Zugriff auf die Kryptowährungen. Die Sicherheit hängt aber auch davon ab, wie verantwortungsvollSie mit Ihrem PC und dem Smartphone umgehen.

Schließlich gibt es noch Wallets für den Webbrowser. Diese lassen sich als Add-ons im Browser integrieren und dienen oftmals dazu, Tokens auf bestimmten Webseiten zu verwenden. Sie gelten als wenig sicher, da der Browser ein zusätzliches Einfallstor für Hacker darstellt.

Ich möchte keinen Wallet für meine Kryptos: Was sollte ich dann tun?

Alternativ können Sie den Wallet-Service von Börsen verwenden. In diesem Fall übergeben Sie die Verantwortung dem Betreiber der Plattform und müssen sich selbst nicht um die Aufbewahrung kümmern.

Oder Sie handeln mit Differenzkontrakten. Dann besitzen Sie die Kryptowährung nicht wirklich, sondern spekulieren nur auf die Kurse.

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Wie kann ich meine Kryptowährungen wieder verkaufen?

Bei meinem Krypto-Broker verkaufen

Dort, wo Sie die Kryptowährung gekauft haben, können Sie die Coins und Tokens auch in den allermeisten Fällen wieder verkaufen. Solange Sie die Kryptos noch auf der Plattform halten, müssen Sie nichts weiter tun, als die Verkaufen-Option anzuwenden. Andernfalls müssen Sie die Kryptos wieder auf die Plattform transferieren.

Extra: Steuern auf Verkäufe von Kryptowährungen nicht vergessen

Der Handel mit Kryptowährungen gilt als privates Veräußerungsgeschäft und wird genauso besteuert. Sollten Sie nach mehr als einem Jahr nach dem Kauf verkaufen oder der Gewinn niedriger sein als 600 Euro, dann ist der Gewinn steuerfrei. Komplizierter wird es mit dem Staking und dem Mining, fragen Sie hier am besten bei Ihrem Finanzamt nach.

11 Tipps & Erfahrungen für die Investition in Kryptowährungen

Tipp 1: Eine neue E-Mail-Adresse verwenden

Eine neue, abgesicherte E-Mail-Adresse schützt gegen Hacker und Malware, die es darauf abgesehen hat, sich Zugang zu Ihrer Wallet und Ihrem Konto auf Börsen und Brokern zu verschaffen. Zusammen mit einem starken Passwort und einer 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) können Sie die Sicherheit für Ihr Investment erhöhen.

Tipp 2: Keine Emotionen im Investment

Gier und Angst sind die schlechtesten Ratgeber beim Krypto-Handel. Bewahren Sie einen kühlen Kopf, prüfen Sie Informationen vor wichtigen Entscheidungen selbstständig nach und halten Sie an Ihrer Strategie fest.

Tipp 3: Strategie & Limit vorher festlegen

Entwickeln Sie eine Strategie, bevor Sie mit dem Handeln beginnen, und legen Sie fest, wie viel Sie bereit sind, aufs Spiel zu setzen.

Tipp 4: Das Wann ist nicht so wichtig

Der einzig schlechte Zeitpunkt, um in den Markt einzusteigen, ist niemals. Oder wie Ken Fisher so schön sagt: „Time in the market beats timing the market“.  Übersetzt heißt das: Die Zeit im Markt schlägt das Timing des Marktes.

Tipp 5: Kenne deine Kryptowährungen

Informieren Sie sich immer ausführlich über die Kryptowährungen, in die Sie investieren wollen. Dann können Sie die Risiken und Chancen besser einschätzen.

Tipp 6: Risiken streuen und diversifizieren

Es ist immer klug, in mehr als eine Kryptowährung zu investieren. Sollte ein Investment sich nicht so entwickeln wie geplant, dann verliert man nicht alles. Das gilt übrigens auch dafür, nicht alles in Kryptowährungen zu investieren. Es bestehen weitere Anlageformen, wie z.B. Aktien, Fonds und ETFs.

Tipp 7: Krypto-Portfolio per App überwachen

Es gibt einige nützliche Apps für das Smartphone, mit denen sich das eigene Portfolio überwachen lässt. Damit weiß man auch unterwegs, wie sich das eigene Investment gerade entwickelt.

Tipp 8: Zugang zum Portfolio beschränken

Einige Plattformen ermöglichen einen eingeschränkten Zugang, so dass man nicht bei jedem Kursverlust in Versuchung gerät, sogleich zu verkaufen. Wer sich selbst kennt und weiß, dass es ihm an Disziplin mangelt, für den könnte das eine nützliche Funktion sein.

Tipp 9: Vor Betrügern & Blendern schützen

Gehen Sie nicht auf Angebote in Social Media und Chats ein, ohne diese vorher sorgsam nachzuprüfen. Geben Sie auch nie Ihren privaten Schlüssel oder andere wichtige Daten her. In der Krypto-Welt tummeln sich noch immer viele Schwindler. Vor allem bei garantieren Gewinnen sollten Sie hellhörig werden.

Tipp 10: Erwarte das Unerwartete

Die Welt der Kryptowährungen ist jung, wild, dynamisch und unvorhersehbar. Wie das Internet vor 20 Jahren.

Tipp 11: Profite auf dem Papier sind nur theoretische Profite

Sie haben nur dann einen Gewinn erzielt, wenn Sie die Kryptowährungen wieder verkaufen und das Geld auf Ihrem Konto liegt. Bis dahin existieren die Profite nur in der Theorie. Früher oder später müssen Sie verkaufen, um Gewinne zu realisieren.

Quellen:

Coingecko.com
Coin-Update.de, Apps für den Kauf von Kryptowährungen
Boerse-am-Sonntag.de, PayPal setzt auf den Bitcoin
Ihr-law.de, Ist der Handel mit Bitcoin legal?
Verbraucherzentrale.de, Unseriöse Geschäfte rund um Bitcoin & Co.
BaFin, Empfehlungen zu Kryptowährungen