digitale Währungen
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Eine Währung, die keiner Mittlerinstanz wie Staaten oder Banken bedarf, ist völlig frei. Entsprechend kann der Staat seine Inflation nicht beeinflussen, beispielsweise durch „Drucken“ weiterer Banknoten. Aus diesem Grund wird die Dynamik des Bitcoins nur durch den Markt selbst, durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Das Fehlen einer Mittlerinstanz wie eines Kreditinstituts reduziert auch die Kosten für Transaktionen erhöht die Geschwindigkeit aller Operationen. Ansonsten würden Sie den Transfer auf die Bank bezahlen sowie auch die Zeit, die der Transfer benötigt.

Derzeit erfordern Online-Überweisungen die Vermittlung von Kreditinstituten, wobei dieser Vorgang beim Bitcoin wiederum genauso einfach ist, wie wenn Sie in einem Laden Waren mit einer Banknote kaufen:

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Stellen Sie sich vor, Sie würden in einem Geschäft ein Hemd für 50,00 $ kaufen: Sie reichen eine Banknote über diesen Betrag und nehmen die Ware entgegen, ohne dass eine Bank erforderlich ist, um beim Kauf zu vermitteln.

Ebenso ist es bei einer virtuellen Transaktion mit Kryptowährungen, und deswegen werden sie auch immer beliebter. Sie sind schnell und günstig, weil sie P2P sind.

Die Bitcoin-Blockchain und wie man sie einsetzen kann

Ebenso wie eine echte Banknote vor Fälschung geschützt werden muss, muss virtuelles Geld ebenso geschützt werden. Papiergeldbanknoten verfügen über holographische Streifen, Reliefeindrucke, fluoreszierende Drucke, Sicherheitsdrähte, Wasserzeichen, Muster, Mikrodrucke und versteckte Zahlen. Das ist schon eine ganze Menge Technik, um Fälschungen zu verhindern, oder nicht?

Ebenso wenig kann virtuelles Geld geklont werden, da es durch eine ganze Reihe von Prinzipien und Techniken, sog. Kryptographie, geschützt ist.

Bei Kryptographie handelt es sich um eine Reihe von Techniken, die darauf abzielen, Daten so zu verschlüsseln, dass sie nur von dem gelesen werden können, der den Code kennt, um so die Vertraulichkeit von Daten sicherzustellen.

Um das mit einem Bild zu erklären, wäre es genauso, wie wenn man eine verschlossene Truhe über einen Boten an einen Freund verschickt. Der Bote kann die Truhe dem Gegenüber bringen, kann sie aber nicht öffnen, weil nur der Freund den Schlüssel besitzt, die Truhe aufmachen und hinsehen kann. Die Seite https://de.cryptoengine.app kann für alle möglichen Bitcoin-Transaktionen verwendet werden.

Warum verwendet Bitcoin das P2P-Prinzip?

Bitcoin ist eine Online-Währung mit P2P (Peer-to-Peer)-Zahlungsverkehr, d.h. dass kein zentraler, vermittelnder Server nötig ist. Welchen Vorteil hat das? Vergleichen wir das einmal mit herkömmlichen Finanztransaktionen.

Zudem werden die Daten bezüglich der Transaktionen aufbewahrt, bis sie von den sogenannten Minern freigegeben werden, ein Vorgang, der völlig transparent erfolgt: der Code ist offen zugänglich, sodass jeder auf die Daten zugreifen und ihre Gültigkeit überprüfen kann.

In der digitalen Welt können Daten kopiert, geändert und ausgetauscht werden. Die Blockchain war die Lösung, um die ersten beiden Eigenschaften auszuschalten: niemand kann 1 BTC zweimal ausgeben oder behaupten, er habe 10 BTC überwiesen, gleichzeitig aber nur 0,01 BTC überweisen.

Im Grunde genommen nimmt der Hash eine große Datenmenge und verwandelt sie in kleine Informationsmengen. Es handelt sich um den „Fingerabdruck“ einer bestimmten Datei bzw. im Falle der Blockchain um einen Block. In diesem verketteten Blocksystem ist dieser Fingerabdruck von entscheidender Bedeutung.

Der Hash zeichnet den Inhalt des Blocks ab; werden irgendwelche Daten verändert, verändert sich auch der Hash. Wenn Sie einen Block generieren, der ebenfalls den Hash des vorigen Blocks enthält, entsteht eine Art Siegel: Es ist möglich, herauszufinden und mitzuteilen, dass ein Block geändert wurde und ihn so ungültig zu machen.

Das im Bitcoin verwendete P2P-(Peer-to-Peer)-System macht also einfache Transaktionen möglich. Jedes Blockchain-Netzwerk hat auch Knotenpunkte, bestehend aus Gruppenteilnehmern, die dasselbe Interesse haben, nämlich mit Bitcoin Geld zu überweisen. Diese Knotenpunkte können entweder transaktional sein, d.h. Blocks schreiben oder generieren, oder Miner, die überprüfen, ob die geschriebenen Blocks gültig sind. Die Rechenvorgänge, die zum Mining erforderlich sind, erfordern immer bessere und kontinuierlich weiterentwickelte Hardware.

Die Blockchain ist durch einen Arbeitsnachweiskonsens (PoW) so sicher, bei dem Rechenleistung eingesetzt wird, um komplizierte mathematische Berechnungen durchzuführen und sicherzustellen, dass der kryptographische Hash des Blocks gültig ist. Wenn jemand die Gleichung löst und es schafft, einen Block freizuschalten, erhält er eine Belohnung. Zudem können die anderen Netzwerkteilnehmer auch bestätigen, dass das Ergebnis korrekt ist.

Bild bei Pixabay