Immer wieder gewinnt man den Eindruck, dass sich der Wert der Blockchain-Technologie im Kurs diverser Kryptowährungen widerspiegeln muss. Dabei ist der Markt um Bitcoin & Co. nach wie vor ein volatiler. Es empfiehlt sich daher, dieses eine viel befahrene Gleis, das allzu oft einer Achterbahn gleicht, ab und an zu verlassen.

Eine erbauliche Alternative betrifft die Entwicklung der größten Unternehmen der Welt, allen voran Tech-Giganten. Mit 366.000 Mitarbeitern gehört IBM in diese Kategorie. Das Unternehmen hat in seiner Entwicklungsabteilung ganze Arbeit geleistet, verrät der Marketing-Experte Yuval Halevi via Twitter-Post:

Allein im letzten Jahr ist die Zahl der Blockchain-Patente von IBM um 300 Prozent gestiegen. Wenn eines der größten Unternehmen der Welt […] einen derart großen Teil ihrer Ressourcen in die Entwicklung ihrer Blockchain-Abteilung steckt, verrät das viel über das Marktpotential.

Input versus Output

Für IBM scheint die Trophäe des Patent-Meisters einen gewissen Stellenwert zu haben. So rühmt sich der amerikanische Tech-Riese bereits zum 26. Mal in Folge dieses Titels. Allein 2018 bekam der Konzern den Zuschlag für mehr als 9.100 Patente. „Fast die Hälfte [der Patente] entfällt auf KI, Cloud Computing, Cybersecurity, Blockchain und Quantencomputer“, heißt es auf deren Homepage. Die genaue Zahl der Blockchain-Patente geht indes nicht aus ihrem Jahresbericht hervor. Darin findet sich lediglich die Angabe, dass mehr als „3.000 Patente auf KI, Cloud, Cybersecurity und Quantencomputer entfallen“. Gemäß ihres Jahresberichts investierten sie in ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilung mehr als 5 Milliarden US-Dollar.

Das führte zu tausenden […] Innovationen, was IBM zum 26. Mal in Folge die Führung im Patentsektor der USA einbrachte,

heißt es darin.

USA versus China

Auch was Jobangebote in der Blockchain-Industrie angeht, hat IBM die Nase vorne. Laut eines Medium-Posts führt IBM mit 335 Jobangeboten bis Mai 2019, gefolgt von Oracle und PwC. Amazon landet mit 57 Einträgen auf Rang 7. Was den internationalen Zahlungsverkehr angeht, war zuletzt von IBMs World Wire berichtet worden. Nur ein Unternehmen liegt bei der Anzahl der Patente weltweit vor IBM: der chinesische Amazon-Konkurrent Alibaba. Insgesamt genehmigte die chinesische Regierung 790 Patente im vergangenen Jahr, wovon 262 auf Alibaba zurückgehen sollen.

Damit liegt die bevölkerungsreichste Nation der Welt deutlich an der Spitze.

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