Die Finanzexperten großer Unternehmen und Organisationen vertrauen weiterhin in den Marktführer der Kryptowährungen. Bitcoin, so die Stimmen, solle sich schon bald auf einen positiven Trend nach oben begeben. Warum das so ist und was hinter diesen Entwicklungen steckt, erfährst du hier.

Aktuelle Preisentwicklung überrascht viele Investoren

Die erdrückende Dominanz auf dem Markt der Kryptowährungen schützt BTC nicht vor Krisen. Mit aktuell 53,6% Marktanteil (Abend des 20. Oktobers) befindet sich Bitcoin weit vor der Konkurrenz, die in den letzten Monaten vergleichbare Probleme konstatieren musste. Während noch im Juli Preise von 8,000$ pro Einheit erreicht wurden, gehört diese Zeit längst der Vergangenheit an. Nicht nur am 11. Oktober 2018 hofften viele Bitcoin Investoren auf den unterschiedlichen Handelsplattformen darauf, dass der Kurs nicht noch unter 6.000$ sinken würde. Der Grund dafür war der starke Absturz an jenem Tag, der von 6.588$ auf 6.270$ fiel. Der Wertverlust von gleich 5% kam für viele Käufer jedoch überraschend und führte zu dementsprechend bedeutenden Einbußen.

Am Montag, den 15. Oktober, gab es dann schließlich einen Aufschwung unter umgekehrten Voraussetzungen. Bitcoin stieg von einem 6.290$ auf 6.904$ und benötigte dafür lediglich sechs Stunden. Der Sprung um fast 10% sorgte wiederum für Durchatmen am Markt. Aktuell liegt der Bitcoin Kurs bei einem für den letzten Monat recht durchschnittlichen Wert von rund 6.450$. Dabei kommt die bekannteste Digitalwährung auf eine Marktkapitalisierung von 112 Milliarden $. Angesichts dieser grundlegenden Betrachtungen lässt sich kein akuter Aufwärtstrend erkennen, den viele Experten prophezeien. Warum tun sie dies also?

Was laut Experten für den Bitcoin Aufschwung spricht

Da Experten dennoch von einem klaren Trend nach oben in der näheren Zukunft ausgehen, stellt sich für den Laien die Frage: Warum ist das so? Mati Greenspan, aktiv als Senior Market Analyst beim CFD-Broker eToro, zeigt sich realistisch, sieht aber zur gleichen Zeit viel Potential: „Natürlich könnte das Nulllinien-Muster noch einige Monate bleiben und das wäre nichts Schlechtes; dennoch gibt es Zeichen dafür, dass die Spannung unter der äußerlichen Cool-Price-Action ansteigt.“ Wer lediglich auf den Kurs einer Kryptowährung blickt, vergisst dabei einen wichtigen Faktor, den Greenspan einberechnet. So stieg die Anzahl der Transaktionen pro Sekunde zuletzt merklich an, was die Skalierbarkeit der Blockchain repräsentiert. Dies sei in der Vergangenheit stets ein typischer Indikator dafür gewesen, dass ein flacher Zyklus abgeschlossen werde.

Auch Rob Sluymer (Fundstrat Global Advisors) erwartet Bewegung auf dem Markt: „Die kommenden 1-2 Wochen könnten zu einem kurzfristig ausschlaggebenden Faktor für viele Kryptowährungen werden.“ Allerdings testen viele Unternehmen wichtige technische Handelsebenen, die bei ihrer Veröffentlichung eine beachtliche Reaktion der Käufer nach sich ziehen könnten. Welche neuen Investoren sich letzten Endes auch immer eine Coin Wallet erstellen: Es bleibt ein spannender Rest-Oktober und Beginn des Novembers. Während niemand die exakten Kursentwicklungen vorhersagen kann, fallen die meisten Prognosen dennoch sehr positiv aus.