Das Narrativ scheint mehr als eine Phrase: Die anfänglichen Zweifel institutioneller Anleger an der Seriosität des Krypto-Markts scheinen mehr und mehr umzuschlagen. Anders ist der neueste Quartalsbericht des Grayscale Investment Trust kaum zu interpretieren. Sage und schreibe 42,7 Millionen US-Dollar vertrauten Anleger dem US-Vermögensverwalter allein im ersten Quartal dieses Jahres an. Damit stieg das Investitionsvolumen um 42 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2018. Der Finanzdienstleister mit Sitz in New York verwaltet demgemäß insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar an Kapital.

Bitcoin beliebter denn je

Die überwiegende Mehrheit der Investoren hat indes eine klare Präferenz für Bitcoin. Denn von den 3,3 Millionen US-Dollar, die Anleger jede Woche in die Obhut von Grayscale übergeben, fließen 3,2 Millionen US-Dollar ist den Bitcoin Trust. Demzufolge setzt 99 Prozent der Kundschaft auf die Kryptowährung Nr. 1.

Dies begründet die Firma mit einem attraktiven Risikoprofil. Investoren, so Grayscale, sehen in Bitcoin schließlich einen „Sweet Spot in Bezug auf die Risiko- und Renditeerwartung im Vergleich zu anderen digitalen Assets“, heißt es in dem Dokument.

Im Zuge des eintretenden Bullenmarkts sei eine Verschiebung hin zu einer stärkeren Gewichtung von altcoinbesicherten Produkten wie dem Ethereum Trust indes wahrscheinlich.

Institutionelle Investoren entdecken den Krypto-Markt

Aus dem Bericht, den das New Yorker Unternehmen am 13. Mai veröffentlichte, geht ferner hervor, dass das Gros des Kapitals mittlerweile von institutionellen Investoren stammt. Demnach machen diese nun 73 Prozent des Investitionsvolumens aus. Dies sei allen voran Hedgefonds zu verdanken. Nach Inhalt des Berichts, stieg das Volumen dieser Anlegergruppe von einer Million US-Dollar im vierten Quartal 2018 auf 24 Millionen im ersten Quartal 2019 an.

Grayscale wirbt für digitales Gold

Anfang Mai lancierte der Investment Trust indes die #dropgold-Kampagne.

In einem Video wirbt Grayscale seither für die vorteilhaften Eigenschaften von BTC. Anleger sollten, so die Botschaft, anstatt in das Edelmetall lieber in das digitale Gold, sprich Bitcoin, investieren.

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